Kevin - Integration eines Mythos - ein Film aus Leipzig

Der Film "Kevin - Integration eines Mythos" räumt mit Vorurteilen auf. (Foto: Glücklicher Montag Production)

Vorurteile und gefährliches Halbwissen: Das sind die größten Probleme mit denen sich das Programm zur Integration infizierter Haematophagen herumzuschlagen hat. Haematophagie, im Volksmund nicht selten als Vampirismus bezeichnet, ist eine Krankheit. Kevin - Integration eines Mythos ist ein Film der ehrgeizigen Journalistin Lucy van Zandt, die mit ihrem Kamerateam den 19jährigen Vampir Kevin Schmidtke in seinem Alltag zwischen Dosenblut, Arbeitsamt und Übergriff begleitete.

Ihre Dokumentation begegnet Intoleranz, Vorurteilen und gefährlichem Halbwissen, mit denen ein neues Programm zur lntegration der Haematophagen zu kämpfen hat. Sie lenkt den Blick auf Probleme, die entstehen, wenn Bürokratie das Leben von Menschen und Vampiren regelt - bis hin zur fast unmöglichen Vermittlung von "Unsterblichen Langzeitarbeitslosen".

"KEVIN - lntegration eines Mythos" ist der erste Langfilm von Christian von Aster und Glücklicher Montag Productions. Er wirft einen satirischen Blick auf einen Vampir der Generation X - gedreht in Leipzig mit Johannes Franke als Kevin, Maja Makowski als Lucy van Zandt sowie Gastauftritten von Sebastian Krumbiegel, Freddy Lippold, Tim Sander und anderen.

Finanziert wurde das Ganze mit Hilfe verschiedener Fonds und wissenschaftlicher Institute sowie der freundlichen Unterstützung der Firma Bloodweiser und der transsylvanischen Ivanescu Stiftung. Der Film wurde in Leipzig und von der Leipziger Firma "Glücklicher Montag " produziert. Gedreht an verschiedenen Locations mit vielen freiwilligen Helfern.