James Bond - eine Charakterrolle sucht würdigen Nachfolger

Derzeitiger Bond-Darsteller Daniel Craig (Quelle: Pixabay)

Als Geheimagent scheint man auf der Sonnenseite des Lebens angekommen zu sein. Welcher Mann kann nicht von sich behaupten, einmal in die Rolle des James Bond schlüpfen zu wollen? Immerhin darf der smarte Agent die schnellsten Autos fahren, die Bekanntschaft von wunderschönen, jungen Damen machen und durch die ganze Welt jetten. Doch auf die Figur des Agenten 007 lässt sich niemand x-beliebiges projizieren, so dass es sich für die Verfilmungen der James-Bond-Romane immer wieder erneut als Herausforderung erweist, den passenden Schauspieler als Besetzung zu finden. Daniel Craig wird im 25. Teil der offiziellen Filmreihe noch einmal als James Bond auftreten, aber danach möchte er diesen Part an jemand anderen übergeben. Wer wird als heißester Kandidat für den nächsten 007-Darsteller gehandelt und was können wir von James Bond in der Zukunft erwarten?

Was macht einen echten James Bond aus?

Die Nachfolge des 007-Darstellers anzutreten ist wahrhaftig kein leichtes Los. Als Daniel Craig seinerzeit als neuer James Bond vorgestellt wurde, hagelte es heftige Kritiken und Schmähworte. Es wurde Unglauben darüber geäußert, dass Craig einen würdigen Vertreter innerhalb der offiziellen Filmreihe abgeben könne. Tatsächlich musste er sich mit wahren Filmgrößen messen lassen. Der erste in der Riege war Sean Connery, der Bond in 6 Spielfilmen sein Gesicht verlieh. Kurzzeitig wurde er von George Lazenby abgelöst, der jedoch nur einen einmaligen Auftritt als James Bond zugesprochen bekam.

Zwischen 1973 und 1985 übernahm Roger Moore das Agenten-Outfit und konnte mit 7 James-Bond-Filmen die meisten gespielten Hauptrollen innerhalb der Filmreihe ergattern. Ihm folgten Timothy Dalton und Pierce Brosnan. Daraufhin übernahm Daniel Craig das Zepter, der bereits in vier Filmen brillieren durfte. Wider aller Erwartungen vermochte es Craig, eine ideale Bond-Figur zu mimen und daher wird sein Nachfolger in große Fußstapfen treten müssen.



Henry Cavill, ehemaliger Superman und neuester Bond-Anwärter (Pixabay)

Wodurch hat Daniel Craig es geschafft, das Kinopublikum und Filmkritiker am Ende doch beeindrucken zu können? Nicht ganz unerheblich könnte sich der Fakt ausgewirkt haben, dass Craig neben Roger Moore der einzige echte Brite ist und ihm das Gentleman-Gen quasi im Blut liegt. Das bot ausreichend Anlass dafür, die Bewohner des Vereinigten Königreichs dazu zu befragen, wen sie sich am ehesten als neuen James Bond vorstellen können. Der Kinobetreiber Odeon wertete dazu die Meinungen von 1.000 Briten aus, die am liebsten wieder einen britischen Schauspieler in den Dienst der Majestät treten lassen wollen. Die befragten Kinogänger würden gern bevorzugt den Darsteller Idris Elba, den man als Luther aus der gleichnamigen Krimiserie kennt, in der Agentenrolle sehen. Nur knapp dahinter können sie sich Tom Hardy, der schon in einigen Blockbustern auftauchte, vorstellen. Daneben sind noch einige weitere aussichtsreiche Kandidaten für die Rolle des Geheimagenten zu vermelden. Als einer der Top-Favoriten wird derzeit der Superman-Protagonist Henry Cavill gehandelt, der sich selbst als ganz geeignet ansieht, da ihn seiner Meinung nach sein Part im sechsten „Mission Impossible" Streifen bereits gut vorbereitet hätte. Bis Daniel Craig das letzte mal als James Bond über die Kinoleinwand laufen wird, ist ohnehin nicht mit einer endgültigen Entscheidung zu rechnen. Die Kinobesucher sollen sich vorerst voll und ganz auf den gegenwärtigen 007 konzentrieren können.

Was erwartet den aktuellen James Bond in seinem 25. Film?

Ursprünglich sollten die Arbeiten zu dem bisher unbetitelten Agentenfilm Ende 2018 beginnen, so dass geplant war, die Endversion im Herbst 2019 in die Kinos zu bringen. Aktuell steht zu befürchten, dass sich der Erscheinungstermin verschieben könnte, da der Regisseur Danny Boyle die Mitarbeit an der Produktion aufgegeben hat. Nun stehen für die Realisierung der neuen Bond-Story einige Stolpersteine im Weg. Ein neuer Regisseur muss verpflichtet und gleichzeitig ein neues Drehbuch geschrieben werden. Eventuell könnte sich die neue Handlung auf das 2001 veröffentlichte Buch „Never Dream Of Dying“, des offiziellen Bond-Autors Raymond Benson beziehen. Hierin deckt Bond die kriminellen Machenschaften eines Filmproduzenten namens Le Gerant auf, der einer Geheimorganisation vorsteht, die es zu bekämpfen gilt. Die schöne Frau, die in keinem Bond-Plot fehlen darf, wird der Agent in Form einer berühmten Schauspielerin und gleichzeitigen Ehefrau des bösen Filmproduzenten antreffen. Ob sich dieser Romaninhalt wirklich im nächsten Bond-Film wiederfinden lässt, kann jedoch nicht bestätigt werden solange das Produktionsteam nicht vollständig besetzt sein wird. Sicherlich wird sich der 25. Teil an den letzten Filmen mit Daniel Craig in der Besetzung orientieren, um den britischen Schauspieler bei seinem letzten Auftritt als 007 noch einmal richtig glänzen zu lassen.



Was kommt auf den neuen James Bond zu?

Digitales Pokerspiel, Glückswürfel und Drink - für den Bond der Zukunft? (Quelle: Pixabay)

Auch wenn es für den Nachfolger von Daniel Craig schwer werden sollte, die hohen Erwartungen von Kritikern und Fans zu erfüllen, könnte sich dieser trotz alledem gut auf die Rolle vorbereiten, in dem er alle bisherigen Bond-Filme und ihrer verschiedenen Hauptdarsteller einer genauen Betrachtung unterzieht. Als James-Bond-Kenner weiß man ziemlich genau, was eine typische 007-Handlung ausmacht. Die Abenteuer des britischen Geheimagenten bestehen in der Regel aus einem gut geschüttelten oder nach Bedarf gut gerührten Mix aus aufregender Action, der Liebelei mit einer Traumfrau und dem Frönen von Lastern. James Bond wäre nicht James Bond, wenn er sich nicht ab und zu seiner großen Leidenschaft, dem Spielen in glamourösen Casinos, hingeben könnte. In den Originalromanen von Ian Fleming spielt der Agent am liebsten zu jeder passenden Gelegenheit Baccarat, doch um die Verfilmungen zeitgemäßer zu gestalten, wurde Baccarat in vielen der Verfilmungen durch aktuelle Spieltrends ersetzt. So muss Daniel Craig alias Bond in seinem ersten Film „Casino Royale“ aus 2006 sein Talent, entgegen der Buchvorlage, die sich um Baccarat dreht, in einer Poker-Partie unter Beweis stellen.

James Bond ist ein stilbewusster Gentleman, der aus einer anderen Ära stammt, aber um das Kinopublikum weiterhin begeistern zu können, müssen verschiedene Elemente an die Gegenwart angepasst werden. Da traditionelle Spielbanken im wahren Leben immer weniger frequentiert werden, müssten die verantwortlichen Drehbuchautoren wohl früher oder später darüber nachdenken, wie man den Geheimagenten seine Partien in einer virtuellen Spielbank, wo die Zukunft des Glücksspiels liegt, austragen lässt. James Bond braucht hierbei weder auf Poker oder Roulette verzichten, denn diese klassischen Tischspiele zählen nach wie vor zu den beliebtesten Spielen, die in Live-Casinos wahrgenommen werden. Aber um auch der Vorliebe des echten James Bond gerecht zu werden, bieten einige ausgewählte Online-Casinos immer noch Baccarat in ihrem Live-Bereich an. Sollte es dem 007-Spion aber eher nach schillernden Spielautomaten stehen, wird er von einem breiten Angebot an Slots, die viele der digitalen Spielbanken bereithalten, nicht enttäuscht werden. Solange er dazu seinen trockenen Martini-Cocktail schlürfen darf, hat Bond sicherlich keine Probleme damit, sich neuen Erfahrungen auszusetzen. Idealerweise sollte er dabei aber von einer hübschen Frau begleitet werden, die ihm schließlich in jedem seiner bisherigen Filme seine gefährlichen Abenteuer versüßen konnte.

Leider gehört es nun mal zu seinem Job dazu, dass 007 sich in riskante Situationen begibt und sich mit niederträchtigen Widersachern abgeben muss, um sein Heimatland vor großem Unheil zu schützen. Seine Verpflichtungen für den M16-Geheimdienst können ihn dazu schon mal an ans andere Ende der Welt schicken. Unter anderem durfte er sich im Jahr 1965 in „Feuerball“ auf den Bahamas die Zeit vertreiben. Wohin wird es Bond im 25. Kinofilm hin verschlagen? Da er sich bisher noch nie in Australien, Kanada oder einem skandinavischen Land vergnügt hat, gibt es zumindest noch einige Schauplätze, die für kommende Bond-Filme ausgenutzt werden könnten. Nicht zuletzt würde sich der Top-Agent mit Bestimmtheit auch an schönen Orten in Deutschland wohlfühlen. Doch momentan kann man nur abwarten und hoffen, dass sich schnellstmöglich die Randbedingungen für den letzten Film mit Daniel Craig klären lassen, um alsbald mit relevanten News versorgt werden zu können.