Graffiti für die Vielfalt

LAMSA hat am am 8. Mai die bunte Fassade in Halle eingeweiht. Das großflächige Graffiti-Kunstwerk ist ein klares Signal gegen Rassismus.

Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt setzt im Medizinerviertel in Halle ein weithin sichtbares Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt. Am Freitag, 8.5., wird die neu gestaltete Außenfassade des Vielfaltzentrums offiziell eingeweiht.
Seit anderthalb Jahren ist LAMSA in der Forsterstraße ansässig und hat dort sein Vielfaltszentrum etabliert. Mit der nun fertiggestellten Fassadengestaltung wird diese Haltung auch im öffentlichen Raum sichtbar. Das lebendige, farbenfrohe Kunstwerk interpretiert die Werte des Zentrums künstlerisch: Vielfalt, Gemeinschaft und das Motto „LAMSA verbindet“. Es steht bewusst im Kontrast zum ruhig gestalteten Innenhof und soll Aufmerksamkeit im Stadtteil erregen.

Am 8. Mai wurde symbolisch der letzte Strich gezogen und das Werk damit vollendet. Die Einweihungsfeier findet im Beisein des gesamten LAMSA-Teams statt. Interessierte aus dem Stadtteil und darüber hinaus sind eingeladen, das neue Gesicht des Vielfaltzentrums kennenzulernen. Mika Kaiyama, stellvertretende Geschäftsführerin von LAMSA, erklärt: „Mit der Fassade machen wir die Vielfalt sichtbar, bunt, präsent und lebendig mit vielen Facetten, so wie wir Vielfalt sehen und leben. LAMSA verbindet unterschiedliche Ethnien, Sprachen, Religion und Lebenseinstellungen, statt diese zu trennen. Die Grenzen verschmelzen ineinander, statt die Anderen auszuschließen. Somit hat das Vielfaltszentrum nun ein Gesicht.“ Die Fassadengestaltung ist Teil des umfassenden Konzepts des Vielfaltzentrums, das als Anlaufstelle, Begegnungsort und Beratungszentrum für Menschen mit Migrationsgeschichte in Halle und ganz Sachsen-Anhalt dient. Mit der künstlerischen Intervention im öffentlichen Raum unterstreicht LAMSA seinen Anspruch, Vielfalt nicht nur zu fördern, sondern auch sichtbar zu machen.

Das Landesnetzwerk (LAMSA) vertritt die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, sowie kulturellen Interessen der Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene. Es versteht sich als deren Fürsprecher und steht gegenüber der Landesregierung, allen migrationspolitisch relevanten Verbänden, Institutionen und weiteren Migrant*innenorganisationen in anderen Bundesländern als Ansprechpartner zur Verfügung. Derzeit sind 120 Organisationen und Einzelpersonen unterschiedlicher Herkunft, kultureller Prägung sowie religiöser Zugehörigkeit im LAMSA vertreten.  

www.lamsa.de

 



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