Werkleitz Festival in Halle

Werkleitz Festival 2017

Das Werkleitz-Festival ersetzt seit 2008 die bis dahin erfolgreiche Werkleitz-Biennale. Das flexible, immer wieder neu kombinierbare Format umfasst themengebundene Kooperationen, kuratierte Filmprogramme und Ausstellungen sowie die Präsentation von Stipendiaten unserer internationalen Austauschprogramme.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Werkleitz Festivals vom 21. Oktober bis 3. November stehen die aktuelle Situation des Lebensraumes Stadt und die Entwicklung der in ihm wohnenden Gemeinschaft. Der Titel „Nicht mehr, noch nicht“ veranschaulicht ein Zwischenstadium innerhalb anhaltender Stadtentwicklungsprozesse. Nachdem zu Beginn der 2000er Jahre viele Städte schrumpften, wachsen die Großstädte wieder. Landflucht und der Leerzug kleinerer Städte befeuern dieses Wachstum. Parallel und verstärkt durch die anhaltende Finanzkrise stehen urbane Zentren im Fokus von Immobilienspekulation und der Suche nach Anlagevermögen. Vor diesem Hintergrund stellt das Werkleitz Festival in diesem Jahr Fragen: Welche städtischen Freiräume bestehen heute? Was kann gemeinwohlorientiert erhalten und erstritten werden? Und in welche Beziehung steht der ländliche Raum zu den wachsenden Metropolen? Ein Filmprogramm sowie öff entliche Vorträge thematisieren die Bedingungen des Zusammenlebens in Stadt und Land und laden Publikum und Gäste dazu ein, zu diskutieren. Ein Teil des Filmprogramms wird als installative Variante in der Ausstellung des Festivals präsentiert. Drei Workshops, geleitet von Experten aus Stadtplanung und Designpraxis, beobachten und porträtieren ausgewählte Areale der Stadt Halle (Saale).

Das Werkleitz Festival 2016 Trans-Positionen war überaus erfolgreich. Die komplementäre Vernetzung mitdem internationalen Hör-Kunst Festival Radio Revolten, die ortsbezogene Zusammenarbeit mit der PropsteiundMoritzkirche Halle sowie der Kulturstiftung des Bundes und die Festivalorte überhaupt, einschließlichdes Kinos Zazie, in dem das vom Berliner Filmkurator Florian Wüst kuratierte zweitägige Filmprogrammpräsentiert wurde, waren Garant für hohe Publikumszahlen.

An diesen und den Erfolg der vergangenen Festivals anschließend, plant Werkleitz mit dem kommendenFestival zum Thema Stadt als Transformationsraum erneut die Entwicklung einzigartiger Orte. Hierfür sind abermals wichtige Kooperationen unter anderem mit Foresight 3 und halle.neu.stadt 2050 geplant.

Trans-Positionen wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung der Kirchenmusik an der Propstei- &Moritzkirche Halle und des Fördervereins SAUER-Orgel Halle e.V., insbesondere Tobias Fraß und TobiasGeuther. Dank für die Raumnutzung an das Zazie und die Kulturstiftung des Bundes.

Noch mehr Infos gibt es unter: www.werkleitz.de