Rethinking Agriculture – alternative Landnutzungspraktiken im Diskurs

Bei Blick auf die industrielle Landwirtschaft im Jahr 2017 fallen große strukturelle Herausforderungen ins Auge. Herausstechend: nicht geschlossene Nährstoffkreisläufe, überregionale Wertschöpfungsketten und der Transport von Lebensmitteln um den halben Globus sowie die Entfremdung der Verbraucher von regionalen und saisonalen landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Bewusstsein für und Antworten auf diese Problematiken haben sich innerhalb der industriellen Landwirtschaft schleppend entwickelt. Wir wollen vier Landnutzungssysteme nachzeichnen, die alternative Ansätze abseits der gängigen Praktiken anbieten. Solidarische Landwirtschaft, Permakultur, „essbare Städte“ am Beispiel der Stadt Andernach und urbane Landwirtschaft stehen im Fokus des Themenabends. Inwieweit diese alternativen Konzepte Lösungen liefern, werden Input-Vorträge von vier Experten illustrieren. Simon Junge ist Gründungsbegleiter der Sterngartenodyssee, einem Kooperationsverband von selbstverwalteten Abnehmergruppen und ökologisch wirtschaftenden Betrieben. Er referiert über Idee und Konzeption von solidarischer Landwirtschaft. Daniel Fischer ist am Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der MLU Halle-Wittenberg tätig. Er forscht über die Chancen und Möglichkeiten von Terra Preta und wird über die Idee und Methoden der Permakultur referieren. Die Annalinde gGmbH organisiert als gemeinnützige Organisation eine Gärtnerei und die Gemeinschaftsgärten im Herzen Leipzigs. Die Arbeit vereint Aspekte der urbanen und sozialen Landwirtschaft.

http://



Auditorium Maximum (Audimax), Universitätsplatz 11, Tel. 0345/ 552 0, www.uni-halle.de
Hösaal XXIII

16.11.2017: 19.00 bis 21.00 Uhr
  • Eintritt frei

Studentische Förderinitiative der Naturwissenschaften e.V.

0173 66 19 46 9
Zur Webseite

Anfahrt:

Universitätsplatz 11
06108 Halle


Haltestelle // 136 m entfernt

Neues Theater
Große Ulrichstraße
06108 Halle
Tram: Linien 3,7,8 Bus: Linie 97