Frauen der Reformation
Frauen der Reformation, (Foto: © Marienbibliothek zu Halle)

Frauen der Reformation

… so lautet der Titel einer Ausstellung im Stadtmuseum Halle, die ab dem 8. April Lebensgeschichten von zwölf Frauen aus der mitteldeutschen Region als Trägerinnen der reformatorischer, gesellschaftlichen Bewegung in den Fokus nimmt. Vorgestellt werden mutige Frauen, die sich für die damalige Zeit klar zu politischen, religiösen aber auch gesellschaftlichen Fragen äußerten. Von Katharina von Bora als prominente Vertreterin einmal abgesehen, ist im Mutterland der Reformation oftmals wenig an (Reformations)Frauenbiographien bekannt, da sie ihr Alltagsleben aufgrund vorgegebener Rollenbilder im Hintergrund führten bzw. führen mussten. Ein Ausstellungsschwerpunkt wurde bewusst auf die „erste Frau der Reformation in Halle“ - auf die Adlige Felicitas von Selmenitz (1488 – 1558) - gelegt. Felicitas von Selmenitz vollzog ihren Konfessionswechsel nach intensivem Bibel- und Schriftstudium und nahm den neuen Glauben in Form des Abendmahls in beiderlei Gestalt von Thomas Müntzer an, seinerzeit Kaplan in St. Georgen/Glaucha. Felicitas hinterließ zahlreiche Lebensspuren in der sogenannten „Septemberbibel“ von Martin Luther. Sie markierte Bibelstellen mit eigenen Symbolen, auf die sie mit einem Zeigefinger hinwies. Die Ausstellung wird eine kleine Auswahl seltener Bücher aus dem Besitz der Felicitas von Selmenitz aus der Marienbibliothek in Halle zeigen.

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Stadtmuseum Halle Christian-Wolff-Haus, Große Märkerstraße 10, Tel. 0345/ 221 30 30, www.halle.de

08.04.2017 bis 31.10.2017

jeweils
Sa.: 10.00 bis 17.00 Uhr
So.: 10.00 bis 17.00 Uhr
Di.: 10.00 bis 17.00 Uhr
Mi.: 10.00 bis 17.00 Uhr
Do.: 10.00 bis 17.00 Uhr
Fr.: 10.00 bis 17.00 Uhr

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0345/ 221 33 46
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