Der Islam der Aufklärung.

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Vortragsreihe im Sommersemester 2017 unter dem Titel: Reformation - Aufklärung - Gegenwart Auf die Reformation als "erste Aufklärung" berufen sich die deutschen Autoren des 18. Jahrhunderts des Öfteren. Als Strategie der Selbstlegitimierung sagt dies sicherlich mehr über das 18. Jahrhundert aus als über das 16. Die Neigung dazu, die Reformation im Licht der Gegenwart zu sehen, ist freilich auch heute groß - und verdient mehr Reflexion, als sie in der Öffentlichkeit, aber auch in der Wissenschaft geübt wird. Was bereits der Vorlauf zum Jubiläumsjahr 2017 ebenfalls gezeigt hat: Eine besonders wichtige Rolle für die heutige Sicht auf die Reformation spielen solche Prägungen unseres Verständnisses von Religion, Subjektivität, Gewissen, Autonomie, Freiheit oder Fortschritt, die wir der Aufklärung verdanken. Die Aufklärung stellt gleichsam die Perspektive dar, in der wir die Reformation wahrnehmen. Damit diese Perspektive nicht unreflektiert, ja unbemerkt bleibt, widmet das IZEA seine Vortragsreihe im Sommersemester dem 'Faktor Aufklärung' in der 500-jährigen Wirkungsgeschichte der Reformation. Leitung: Professor Dr. Daniel Fulda und Professor Dr. Jörg Dierken Kontakt und weitere Informationen: Telefonnummer: 0345 5521781 izea@izea.uni-halle.de

http://www.izea.uni-halle.de/veranstaltungen/detail/der-islam-der-aufklaerung-konversion-konfession-und-reformation-in-lessings-adam-neuser-1774.html



Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA), Franckeplatz 1, Haus 54, Tel. 0345 55-24740, www.izea.uni-halle.de
Christian-Thomasius-Zimmer

10.07.2017: 18.15 bis 20.00 Uhr
  • Der Eintritt ist frei.

Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung

0345 5521771
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