Ich, Daniel Blake
Ich, Daniel Blake, (Foto: © Prokino Filmverleih)

I, Daniel Blake (OmU)

Der englische Regisseur Ken Loach inszeniert mit „Ich, Daniel Blake“ den ungleichen Kampf zwischen Mensch und Sozialstaat auf eine lakonische und dabei sehr lebensnahe Weise. Daniel Blake ist ein aufrechter und ehrlicher Engländer, der zeitlebens als Schreiner gearbeitet und seine Steuern bezahlt hat und nun wegen eines Herzinfarkts auf Sozialhilfe angewiesen ist. Doch die Sozialbürokratie will ihm diese verweigern, da sie ihn – völlig entgegen der Diagnose seiner Ärztin – als arbeitstauglich einstufen. Schnell gerät er in einen Teufelskreis von Zuständigkeiten, Bestimmungen und Antragsformularen. Doch Daniel Blake lässt sich nicht durch die geradezu kafkaeske ihn fast in die Knie zwingen. Auf seinen Wegen durch die Behörden trifft er auf die alleinerziehende Katie und ihre beiden Kindern Daisy und Dylan. Zusammen versuchen sie der inhumanen Bürokratie zu trotzen, die keine Menschlichkeit, dafür aber umso mehr Paragraphen kenn. Neben den ständigen Seitenhieben der Behörden erleben sie dabei auch Solidarität und Menschlichkeit – von ehemaligen Kollegen und sogar von Daniels schrägem Nachbar. Als Daniel wegen eines Versäumnisses die Sozialleistung für vier Wochen gestrichen wird, setzt er buchstäblich ein Zeichen.

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