Der eingebildete Kranke

Mit „Der eingebildete Kranken“ bringen wir zum dritten Mal eine Komödie des französischen Meisters Molière auf die Bühne. Die Geschichte um einen dauerkranken Edelmann zählt zwar zu den berühmtesten Stücken des großen Komödiendichters, zugleich ist es für den Verfasser selbst eine tragische Begegnung geworden. Während der vierten Vorstellung, am 17. Februar 1673 erlitt Molière, der selbst in der Hauptrolle glänzte, einen Blutsturz und starb kurze Zeit später noch im Kostüm. Im Zentrum des Stückes steht der kranke Argan, ein wohlhabender aber auch geiziger Mann. In ganz Paris gibt es wohl niemanden, der sich so bereitwillig den medizinischen Torturen unterzieht wie er. Argan leidet schließlich an fast allen Krankheiten und ein Tag ohne Einlauf kann kein guter werden. Ganz zur Freude seines Leibarztes Monsieur Purgon, der sich mit überteuerten Rechnungen und unnötigen Behandlungen eine goldene Nase verdient. Argan ist schließlich nur ein Hypochonder. Neben seinen Krankheiten machen dem armen Mann auch noch die junge Tochter, die junge Ehefrau, der eigene Bruder und die Haushälterin das Leben schwer. Die Tochter weigert sich den Auserwählten zu heiraten und verliebt sich in einen jungen Nicht-Mediziner! Die gerissene Haushälterin Toinette steht dem unglücklichen Paar bei und versucht zusammen mit dem Bruder den nichtsahnenden Hausherrn mit dessen Bruder vor der raffgierigen jungen Ehefrau zu beschützen. Molière entspann um diese Figuren eine turbulente und derbe Komödie, bei der eine Zunft nicht gut wegkommt: die Mediziner. Trotz seiner 300-Jährigen Geschichte hat das Stück noch heute erstaunlich oft recht, wenn es von Ärzten, Behandlungen und Patienten erzählt.

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