Das Jahrhunderthochwasser in Halle - Halle in der Saale

Mit Pumpen versucht das THW am Robert-Franz-Ring das Wasser zurück in das Saalebett zu pumpen. (Foto: Martin Große)

In Sachsen-Anhalt wurden im Juni 2013 viele Gebiete rund um die Saale überflutet, darunter das Zentrum von Halle, Zeitz, Merseburg, Weißenfels, Naumburg, Bernburg (Saale) und auch Bad Dürrenberg. In Halle, wo die Weiße Elster in die Saale mündet, überschritt der Saalepegel in Trotha in den frühen Morgenstunden des 5. Juni die 8-m-Marke und übertraf damit die bisherige Höchstmarke von 7,00 m vom 15. März 1947.

Es war das höchste Hochwasser seit Inbetriebnahme der Saaletalsperren und sogar das höchste seit dem 25. November 1890, als die Saale in Halle, umgerechnet auf den heutigen Pegel Trotha UP, auf 10,10 m stieg. Nachdem das Hochwasser der Saale den Glauchaer Platz teilweise überspült hatte, wurden die traditionellen Händel-Festspiele abgesagt. Der Straßenbahnverkehr zwischen Halle und Halle-Neustadt wurde gekappt, die Schulen in Halle-Neustadt bis zum 10. Juni geschlossen. Die Universität Halle stellte den Lehrbetrieb ebenfalls für zunächst eine Woche ein und rief die Studenten zur aktiven Unterstützung Betroffener auf. Nach dem beginnenden Überlaufen des Gimritzer Dammes am 5. Juni wurde eine freiwillige Evakuierung der östlichen und südlichen Teile des größten Stadtteils Halle-Neustadt eingeleitet, da auch von unten das Wasser drückte.

Hunderte eingesetzte Einsatzkräfte und Tausende freiwillige Helfer kämpften hier gegen Wasseraustritte. Währenddessen fiel eine Pumpstation aus. Die Evakuierung soll insgesamt knapp 30.000 Einwohner betreffen. Auch Teile der Innenstadt, besonders die unter Wasser stehende Klaustorvorstadt und der Ratswerder waren von der Evakuierung und Sperrungen betroffen. Der höchste Pegelstand am 5. Juni war 8,10 Meter. (Quelle: Wikipedia)

Google dreht Film über kreative Hochwasserhelfer in Halle

Ein Imagefilm von Google berichtete über die Geschichte der beiden Hallenser Lars Pflieger und seiner jungen Schwester Isabel, die während der katastrophalen Überschwemmungen im Juni 2013 in Halle eine digitale interaktive Karte einrichteten, um Rettungs- und Reparatur-Aktionen zu unterstützen. HOCHWASSER UND GOOGLE Google dreht Film über kreative Hochwasserhelfer in Halle Ein neuer Imagefilm von Google berichtet über die Geschichte der beiden Hallenser Lars Pflieger und seiner jungen Schwester Isabel, die während der katastrophalen Überschwemmungen im Juni 2013 in Halle eine digitale interaktive Karte einrichteten, um Rettungs- und Reparatur-Aktionen zu unterstützen.   Der von 400.000 Menschen benutzte Live-Ticker dieser digitalen Karte wurde zur wichtigsten Informationsquelle der behördlichen und freiwilligen Rettungsmannschaften – ein riesiger und unerwarteter Erfolg der spontanen Idee des Geschwisterpaares.

Google hat diese inspirierende Geschichte ausgewählt, um zu erzählen, wie talentierte und kreative Menschen das Web benutzen, um Entscheidendes zur Lösung von Umwelt-, sozialen und Erhaltungs-Problemen zu bewirken. Aber schaut selbst.





Ein Rückblick in Bildern - das Saalehochwasser 2013

  • Das Hochwasser erreicht die Brückenkante am Robert-Franz-Ring in Halle. (Foto: Martin Große)
  • Das Hochwasser erreicht die Brückenkante am Robert-Franz-Ring in Halle. (Foto: Martin Große)
  • Die Ankerstraße wird Opfer der Fluten, Keller laufen voll. (Foto: Martin Große)
  • Mit Pumpen versuchte das THW die Wassermassen in das Saaleflussbett zurückzupumpen. (Foto: Martin Große)
  • Das MMZ wird Opfer der Fluten. (Foto: Martin Große)
  • Am Knoten (Foto: Martin Große)
  • Am Knoten (Foto: Martin Große)
  • Die Saale verläßt ihr Flussbett. (Foto: Martin Große)
  • Die Saale verläßt ihr Flussbett. (Foto: Martin Große)
  • Am Knoten (Foto: Martin Große)
  • Am Knoten (Foto: Martin Große)
  • Der Flußgraben ist nicht mehr zu erkennen. (Foto: Martin Große)
  • Das MMZ wird Opfer der Fluten. (Foto: Martin Große)
  • Die Saale verläßt ihr Flussbett. (Foto: Martin Große)
  • Der Tennisplatz wurde überflutet. (Foto: Martin Große)
  • Tausende Freiwillige errichteten am Gimmritzer Damm einen Damm aus Sandsäcken um Halle-Neustadt zu schützen. (Foto: Martin Große)
  • Tausende Freiwillige errichteten am Gimmritzer Damm einen Damm aus Sandsäcken um Halle-Neustadt zu schützen. (Foto: Martin Große)
  • Tausende Freiwillige errichteten am Gimmritzer Damm einen Damm aus Sandsäcken um Halle-Neustadt zu schützen. (Foto: Martin Große)
  • Tausende Freiwillige errichteten am Gimmritzer Damm einen Damm aus Sandsäcken um Halle-Neustadt zu schützen. (Foto: Martin Große)
  • Der Tennisplatz wurde überflutet. (Foto: Martin Große)
  • Der MDR entging knapp einer Katastrophe. (Foto: Martin Große)
  • Die Mansfelder Straße unter Wasser. (Foto: Martin Große)
  • Auf der Ankerstraße konnte man Boot fahren. (Foto: Martin Große)
  • Auf der Ankerstraße konnte man Boot fahren. (Foto: Martin Große)
  • Fußgänger am Robert-Franz-Ring. (Foto: Martin Große)