Cyberkriminalität - so bist du sicher im Netz unterwegs

(Foto: Geralt, Pixabay)

Eines vorweg: Niemand kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass er perfekt gegen Cyberkriminalität geschützt ist. Fakt ist, dass Cyberkriminalität viele Gewichter hat. So verändern sich nicht nur die Technologien, mit denen Cyberkriminalität betrieben wird, sondern auch der Ideenreichtum der Internet-Gauner scheint so gut wie keine Grenzen zu kennen. Von jedem Ort der Welt aus ist es möglich, online Verbrechen zu begehen und damit andere Internet-Nutzer zu betrügen, sich Geld zu erschleichen oder Viren zu verbreiten, die erhebliche Schäden anrichten. Wissenswert ist außerdem, dass Cyber-Kriminelle keineswegs überdurchschnittlich intelligent sein müssen, um durch ihre kriminellen Machenschaften reich zu werden. Vielmehr haben theoretisch auch Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller die Möglichkeit, sich im „world wide web“ auf düsteren Wegen zu bewegen, um andere Nutzer abzuzocken oder sie zu hintergehen.

Was zu Anfangszeiten in der Internetwelt durch das unberechtigte Einkaufen von Waren in fremdem Namen noch für Furore sorgte, ist mittlerweile gängiger Alltag. Auch Kreditkartenbetrügereien, Geldtransfers und Belästigungen gehören in das weite Feld der Cyberkriminalität. Darüber hinaus verschaffen sich "dunkle Gestalten" in Rumänien, Nigeria, in der Türkei, aber auch in Polen, den Niederlanden und Deutschland Zugriff auf Bankkonten und anderen besonderen Daten. Hacker-Angriffe, Fälschungen und Kinderpornographie sind weitere furchtbare Aspekte, die die virtuelle Kriminalität so bedrohlich und zugleich so gefährlich machen. Selbst wenn es Experten und Behörden gelingt, Kriminelle dingfest zu machen und ihre Machenschaften zu unterbinden, so wird es wohl auf Dauer niemals gelingen, die Cyberkriminalität zu 100 Prozent einzudämmen. Schon allein deshalb nicht, weil sich die Technologien und das Know-how stetig erweitern und verändern.

 

 



Die Ausmaße der Cyberkriminalität sind nicht absehbar

Trotz des bisher riesigen Schadens, den Kriminelle weltweit im Internet angerichtet haben, ist es sehr wohl möglich, sich in vielerlei Hinsicht gegen Angriffe oder unberechtigte Zugriffe zu schützen. Die optimale Lösung bieten da spezielle Antiviren-Software-Programme, die sich durch ihre sehr gut durchdachte Konzeptionierung auszeichnen. Wissenswert ist, dass jede kriminelle Aktivität mit Hilfe von Computern oder Netzwerken begangen wird. Auch mit Hilfe spezieller Hardware-Geräte lässt sich erfahrungsgemäß ein beträchtlicher Schaden anrichten. Frappierend dabei ist, dass Cyberkriminalität sowohl von einem Computer aus, als auch von mehreren Orten gleichzeitig aus begangen werden kann. Man gliedert Cyberkriminalität in zwei unterschiedliche Teilbereiche:

Cyberkriminalität der Kategorie 1 erfolgt aus Opfersicht lediglich einmal. So geht es in dem Zusammenhang meist darum, dass Trojaner oder Viren heruntergeladen oder installiert werden. Auch Tastenaufzeichner, Rootkits und ähnliches lassen sich aufgrund bestehender Sicherheitslücken oder aufgrund von Software-Fehlern spielend leicht auf fremde Rechner aufspielen.

Cyberkriminalität der Kategorie 2 ist besonders perfide, weil die kriminellen Aktivitäten meist über längere Zeiträume hinweg andauern können. Dabei geht es hier weniger um das Installieren von Viren und Co., als vielmehr um Phishing, Industriespionage, die Verführung von Kindern und Jugendlichen, erpresserische Kriminalität, E-Commerce-Betrügereien, Mobbing oder Nötigung.



Umfassender Schutz im Internet - buchstäblich unbezahlbar

Wer heute ohne die Verwendung von Sicherheitssoftware oder Antiviren-Programmen im Internet unterwegs ist, der kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, über kurz oder lang Opfer von Cyberkriminalität zu werden. Schon beim Einschalten des PCs können gefährliche Viren oder dergleichen übertragen werden, sodass sich der Computer nicht mehr starten lässt etc. Auch die automatische Weiterleitung auf kostenpflichtige Seiten, das Herunterladen gefährlicher Daten und dergleichen ist oftmals die Folge von fehlender Sicherheitssoftware am Computer. So vielfältig die Cyberkriminalität mittlerweile ist, so vielschichtig und modern sind heute die meisten Schutzprogramme und Sicherheitskonzepte gestaltet. Viele von ihnen stehen online sogar zum kostenlosen Download bereit.

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