10. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt - 10 Jahre und kein bisschen leise

Galakonzert der 9. Filmmusiktage Sachsen-Anhalt mit den Ehrengästen Éric Serra und Staatsminister Rainer Robra (Foto: Joachim Blobel)

Die Filmmusiktage Sachsen-Anhalt, vom 29. Oktober bis 4. November 2017, präsentieren und feiern gemeinsam mit vielen Künstlern und Gästen ihr einwöchiges Jubiläumsprogramm. Als Gratulanten und Gefeierte zugleich haben sich bereits u. a. Komponistengrößen wie Martin Böttcher, Klaus Doldinger und Harold Faltermeyer angekündigt. Die Geburtstagsausgabe ist eine inspirierende Rückschau auf ein Jahrzehnt Filmmusik in Halle (Saale) und gleichzeitig ein spannender Ausblick auf kommende Produktionen, neue Trends und Talente. Tickets sind online und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

„10 Jahre Filmmusiktage Sachsen-Anhalt“ in der Händelstadt Halle (Saale) sind ein großer Erfolg für alle Beteiligten und ein Grund zu feiern für all jene, die sich für Filme und Filmmusik begeistern. „Mit viel Herzblut, Engagement und großer Unterstützung hat ein kleines Team geschafft, wovon 2008 niemand zu träumen wagte.“, freut sich Alexander Thies, Vorstandsvorsitzender der International Academy of Media and Arts. Die Filmmusiktage sind heute ein erfolgreiches einwöchiges Festival, das sich in Kombination mit dem zeitgleich in Halle verliehenen Deutschen Filmmusikpreis zum Mekka für die Filmmusikbranche und für Filmmusikliebhaber entwickelt hat.

Die FMT, wie sie kurz genannt werden, zählen zu den wichtigsten europäischen Filmmusikevents und haben einen beachtlichen Teil dazu beigetragen, dass Filmmusikschaffende zunehmend eine angemessene Wertschätzung erhalten und ihre Werke auch jenseits der Leinwand von erstklassigen Orchestern auf die Bühne gebracht werden. Bisherige Gäste wie Regisseure Peter Greenaway und Sönke Wortmann oder Filmkomponisten wie Niki Reiser („Jenseits der Stille“), Oscar-Preisträger Stephen Warbeck („Shakespeare in Love“), Jeff Beal („House of Cards“) und Marcel Barsotti („Die Päpstin“) unterstreichen die internationale Reichweite des Festivals.

Die FMT, wie sie kurz genannt werden, zählen zu den wichtigsten europäischen Filmmusikevents und haben einen beachtlichen Teil dazu beigetragen, dass Filmmusikschaffende zunehmend eine angemessene Wertschätzung erhalten und ihre Werke auch jenseits der Leinwand von erstklassigen Orchestern auf die Bühne gebracht werden. Bisherige Gäste wie Regisseure Peter Greenaway und Sönke Wortmann oder Filmkomponisten wie Niki Reiser („Jenseits der Stille“), Oscar-Preisträger Stephen Warbeck („Shakespeare in Love“), Jeff Beal („House of Cards“) und Marcel Barsotti („Die Päpstin“) unterstreichen die internationale Reichweite des Festivals.

Den großen Geburtstagsreigen eröffnet bereits am 22. September ein Grandseigneur der Filmmusik, der in diesem Jahr selbst ein besonderes Jubiläum begeht: Winnetou-Komponist Martin Böttcher feiert 2017 seinen 90. Geburtstag. Ihm zu Ehren wird es im Vorfeld der Filmmusiktage in der Oper Halle ein großes Westernkonzert geben, das gemeinsam mit den Bühnen Halle veranstaltet wird. Und bereits im Juni startet eine Filmreihe im halleschen Puschkino. Diese stimmt als „warm up“ einmal pro Monat mit besonderen Musikfilmen oder Klassikern mit preisgekrönter Filmmusik auf diese besondere Ausgabe der Filmmusiktage ein.

Als festlicher Auftakt wird erstmals zum „Ball der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt“ mit dem Dresdner Salonorchester am 30. Oktober im Dormero Kongress- und Kulturzentrum geladen. Für die Festivalwoche vom 29. Oktober bis 4. November haben sich zudem Jubiläumsgäste wie Johannes Repka („Timm Thaler“), Trautoniumspieler Peter Pichler und Jochen Alexander Freydank („Spielzeugland“) angekündigt. Die Reihe der Veranstaltungen im Rahmen der Filmmusiktage, das ist mittlerweile Tradition, beginnt wieder mit einer interdisziplinären Masterclass für fünf Nachwuchskomponisten. Unter der Leitung von Benjamin Köthe und Bernd Ruf arbeiten sie an ihrem jeweils eigenen Score zu einer Filmsequenz des monumentalen Filmklassikers „Das indische Grabmal“ (1921, Regie: Joe May) und spielen diesen mit der Staatskapelle Halle ein. Es folgen ein vielfältiges Rahmenprogramm mit thematischen Orchesterkonzerten und einer weiteren Filmreihe sowie mit Werkstattgesprächen und neuen Workshop-Angeboten, die auch verstärkt Filmleute ansprechen sollen.

Am 30. Oktober erhält das Publikum die seltene Gelegenheit den einzigartigen Klang des Trautoniums live zu erleben. Der Münchner Peter Pichler ist einer der wenigen weltweit, der diesen Synthesizer-Vorgänger beherrscht. Er begleitet auf seinem eigens weiter entwickelten Mixtur-Trautonium Alfred Hitchcocks Horrorfilm „Die Vögel“ (1963).

Zum 10-jährigen Geburtstag der Filmmusiktage darf das große Abschluss-Galakonzert natürlich nicht fehlen. Es soll das Jubiläum der Jubiläen und gleichzeitig auch ein Wiedersehen mit zahlreichen Künstlern und Gästen der letzten Jahre werden. Die Staatskapelle Halle bringt unter der bewährten Leitung von Bernd Ruf eine Vielzahl klassischer und neuer Filmmusiken auf die Bühne.

Mit der Begründung des Deutschen Filmmusikpreises im Rahmen der Filmmusiktage würdigt das Festival nunmehr seit vier Jahren die besondere Leistung der Filmmusik. Der Ehrenpreis geht nach Klaus Doldinger („Tatort“), der ihn 2016 erhielt und erneut in Halle erwartet wird, in diesem Jahr an Grammy-Preisträger Harold Faltermeyer („Beverly Hills Cop“, „Top Gun“). Tom Cruise hat angekündigt, dass Faltermeyer den Score für die für 2018 geplante Fortsetzung des Fliegerspektakels „Top Gun“ mit dem Titel „Top Gun: Maverick“ komponieren soll.