Viesener Theaterfrühling - Letzter Frühling

Der „Viesener Theaterfrühling“ geht in diesem Jahr in seine neunte, aber auch zugleich letzte Runde. Mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm aus Musik, Lesung, Diskussion und Theater verwandelt die Hofbühne ein letztes Mal den Lehnschulzenhof in einen quirligen Kulturort – bevor sie neue Wege einschlägt.

Zwischen dem Abschied von gestern und dem Blick in die Zukunft zeigt die Hofbühne unter dem Motto „Wie wollen wir leben?“ nochmals richtig gutes Theater! Höhepunkte der alljährlichen Theaterfestivals in Viesen waren die Eigenproduktionen der Hofbühne. Dieser Tradition bleibt man auch zum Schluss treu und zeigt in diesem Jahr „Drei Schwestern“ des russischen Dramatikers Anton Tschechow unter der Regie von Jens Bluhm.

Ganz im bekannten reduzierten Stil der Hofbühne besetzt der Regisseur dieses personenreiche Stück mit nur drei Schauspielerinnen und einem Musiker. Umrahmt wird das Tschechow-Stück von zahlreichen Gastspielen, Diskussionen und Musik. Cornelia Heyse – Gründungsmitglied der Hofbühne – eröffnet am 2. Juni mit ihrem Monolog „Die Andere und ich“ nach Günther Eich den Theaterfrühling und feiert gleichzeitig ihr 40. Bühnenjubiläum. Wehmütig wird es am 17. Juni: In der Gesprächsrunde „Blick zurück nach vorn!“ lassen die Macher neun Theaterjahre in Viesen Revue passieren und verkünden ihre Zukunftspläne. (mars)

Termine: 2.–25.6. auf der Lehnschulzen Hofbühne in Viesen www.lehnschulzenhofbuehne.de