Heterotopia eröffnet Spielzeit

Ab dem 23. September beginnt die Spielzeit 2016/17, und mit diesem Beginn stellt sich die neue Intendanz der Oper Halle dem Publikum vor. Zum Einstand gibt es ein zweiwöchiges Eröffnungsfestival (23.9.-9.10.), an dem sich das Ballett Rossa, das neue Theater und die Staatskapelle mit unterschiedlichen Stücken, Projekten und Konzerten beteiligen.

Bühnenbildner Sebastian Hannak hat für das Fest eine Bühneninstallation entworfen, in der die Zuschauer den Raum bei jedem Projekt aus einer anderen Perspektive erleben können. Zwei Wochen lang werden sieben Neuproduktionen gezeigt, wird diskutiert und gefeiert. Im prächtigen Traditionsbau der Oper entsteht für den Eröffnungszeitraum die weitläufige Theaterstadt Heterotopia.

Vom überbauten Parkett über die begehbare Großstadt auf der Hauptbühne bis in die entlegensten Winkel der Hinter- und Seitenbühne wuchs eine Baumbühnenlandschaft in den Himmel. Zuschauerraum und Spielfläche verschränken sich, und die virtuelle Stadt wird zum Totaltheater. Der Betrachter sitzt mitten im dramatischen Geschehen und erlebt die Aufführungen um sich herum so unmittelbar, dass ein direkteres Verhältnis zu Text, Musik und Bewegung entsteht.

Die Besucher sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, wenn sich das Opernhaus in eine musiktheatrale Erlebniswelt verwandelt. Das Raumbühnenbild wird nach dem zweiwöchigen Eröffnungs-Marathon wieder komplett abgebaut. Im Laufe der Spielzeit hat man dann noch drei Mal die Möglichkeit, Heterotopia für jeweils zwei Wochen zu besuchen und das Repertoire zu erleben.