Fotoausstellung „Was Sprachtherapie kann“ eröffnet

Was Sprachtherapie kann, zeigt die gleichnamige Ausstellung des Deutschen Bundesverbands der akademischen Sprachtherapeuten (dbs).

Mehr als 20 einfühlsame und ausdrucksstarke Porträts der Hallenser Fotografin Ricarda Braun lenken den Blick auf das Schicksal von Menschen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. Damit möchte der dbs die Wertschätzung gegenüber sozialen und therapeutischen Dienstleistungen erhöhen und die Öffentlichkeit für den Wert der Sprachtherapie sensibilisieren.

Eröffnet wurde die Ausstellung am 11. Januar von der Initiatorin der Ausstellung, Beate Stoye. Die akademische Sprachtherapeutin und Praxisinhaberin in Halle (Saale) berichtet, warum es zu der Ausstellung kam: „Ich möchte zeigen, wie wirksam moderne Therapien sind und wie sehr sie die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.“ Die Ausstellung verdeutlicht das dafür erforderliche Fachwissen mit verschiedenen Spezialisierungen. Außerdem bekommt man einen Eindruck von der Leidenschaft und Anstrengung, mit der sich Sprachtherapeutinnen und Sprachtherapeuten für ihre Patienten einsetzen.

Die Geschichten der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen erfreuen, empören, erschüttern und begeistern. Manche Bilder zeigen, was passiert, wenn die nötige sprachtherapeutische Unterstützung nicht oder erst sehr spät zum Einsatz kommt. Vor allem aber führen die Bilder vor Augen, was durch eine individuell zugeschnittene Therapie erreicht werden kann.

Noch bis zum 24. Januar ist die Foto-Ausstellung zu sehen. Der Eintritt ist frei.