Doppelpremiere am Puppentheater

Mit zwei Märchen für Kinder startet das Puppentheater Halle am Samstag, den 24. September in die Spielzeit 2016/17 und zeigt Kalma Streuns Inszenierung "Das singende, klingende Bäumchen" und "Der kleine Muck" in einer Inszenierung von Ralf Meyer als Doppelpremiere an einem Nachmittag.

Mit den beiden Eröffnungs-Produktionen, ein Märchen aus dem Abendland und eines aus dem Morgenland, greift das Puppentheater das Motiv Abendland auf, das sich durch die Spielzeit zieht.

Die erste Puppentheater-Premiere am 24. September um 16 Uhr basiert auf einem unvergesslichen DEFA-Klassiker von 1957: Der Film "Das singende, klingende Bäumchen" hat Generationen von Kindern begleitet. Regisseurin Kalma Streun, die zuletzt mit großem Erfolg Gustav Flauberts Roman "Madame Bovary" am Puppentheater Halle auf die Bühne gebracht hat, inszeniert die Geschichte Kinder ab 5 Jahre.

Um 18 Uhr feiert das morgenländische Märchen "Der kleine Muck" Premiere. Ralf Meyer erzählt die berühmte Geschichte in einer Fassung für Kinder ab 7 Jahre. "Der kleine Muck" wurde im 19. Jahrhundert verfasst vom nicht einmal 25-jährigen Wilhelm Hauff, der begeistert war von den Geschichten aus tausendundeiner Nacht. Neben den beiden Ensemblemitgliedern Ivana Sajevic und Christian Sengewald spielt Karin Herrmann, Studentin im Studiengang für Zeitgenössische Puppenspielkunst an der HfS "Ernst Busch" (Berlin), im Rahmen einer Kooperation mit der Hochschule.

Neben Vorstellungen für die gesamte Familie an den Wochenenden zeigt das Puppentheater "Der kleine Muck" und "Das singende, klingende Bäumchen" auch zahlreiche Male tagsüber unter der Woche für Schulklassen (alle Termine unter www.buehnen-halle.de).

Mehr über die Bühnen Halle gibt es in unserem Themenspezial.