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STUDIOKONZERT BEI MDR SPUTNIK

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Selig am 27. August im Studiokonzert

Nicht wenige rieben sich im Herbst 2008 die Augen als erste Gerüchte über eine angebliche Selig-Reunion aufkamen. Waren doch immerhin elf Jahre seit dem letzten musikalischen Lebenszeichen in Form des Albums „Blender“ vergangen. Doch es stimmte. Jan Plewka und Kollegen hatten sich probeweise im Studio eingefunden, um „Frieden zu schließen und den Krieg auszuräumen“. Im Streit waren sie damals „nach vier Jahren Achterbahn, die andere wahrscheinlich in die Klapse oder umgebracht hätten“, auseinander gegangen und mit der ersten Single „Schau Schau“ nun zurück in der Zukunft.

 

Selbstbewusst spielen Selig mit dem Titel ihres neuen Albums „Und Endlich Unendlich“ auf eine Textzeile des letzten regulären Selig-Albums an und machen auch musikalisch genau dort weiter, wo Ende der 90er überraschend plötzlich Schluss war. Der Selig-Sound steht noch immer auf einem soliden Rockfundament, baut darauf Elemente aus Funk, Blues, Soul und ein Quäntchen Grunge - vor allem aber die beeindruckenden Texte Plewkas. Selig-Fans können dabei eigentlich nur zufrieden grinsen und wer der Band 2009 zum ersten Mal begegnet, versteht vielleicht, warum viele aktuelle deutsche Acts Selig immer noch als wichtigen Einfluss angeben.


Wie also fast nicht anders zu erwarten, darf das Selig-Comeback schon jetzt als bundesweiter Erfolg gelten. „Und Endlich Unendlich“ stieg auf Platz 5 in die deutschen Albumcharts ein, die erste Tour war ausverkauft. Nach einigen Festivalauftritten startet der zweite Teil darum in größeren Hallen und führt Selig u.a. am 23.09. ins Leipziger Haus Auensee. Tickets sollten schnell gekauft werden, denn auch im Herbst wird wieder das eine oder andere AUSVERKAUFT-Schild an den Ticketschaltern hängen. Selig sind zurück und nur noch ganz kurz davor, „endlich unendlich“ zu sein. Aber wir wären nicht Sputnik wenn man bei uns SELIG nicht exklusiv am 27. August erleben könnte - ohne Vorverkauf und ganz intim.

40.000 CDs für Schüler in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen

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MDR Sputnik startet Respekt!-Programmwoche

Respekt statt Hass, Toleranz statt Gewalt: Gemeinsam mit namhaften Künstlern der Deutschen Rock- und Popszene setzt der Radiosender MDR Sputnik ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. In der Woche vom 11. bis 17. Mai erhalten Schüler eine CD mit dem Titel Respekt!, die auf Initiative des Senders und mit Unterstützung der Aktion "Hingucken!" des Landes Sachsen-Anhalt, dem Landesjugendring Thüringen e.V. und der Jugendzeitschrift „Spießer“ produziert wurde. Es ist die mittlerweile zweite Ausgabe der „Respekt CD“ und noch immer ist das Projekt in Deutschland einmalig. Auf der CD befinden sich Tracks von MIA., Jan Delay, Sammy Deluxe, Klee , Curse, Clueso und vielen anderen. Das geballte Aufgebot populärer Bands und Künstler bringt in Songtexten und in Statements auf dem Cover eine Botschaft immer wieder auf den Punkt: „Intoleranz übt Gewalt aus, die sich immer gegen die Freiheit des Einzelnen richtet. Uns ist es wichtig durch die Kraft der Musik und der Liebe Menschen im Inneren miteinander zu verbinden; zu bewegen statt still zu stehen oder still zu halten. Es wäre schön, wenn sich dadurch wieder mehr Menschen trauen würden, sich zu vertrauen.“ (Zitat: Klee) Über die Respekt!-CD hinaus wird MDR Sputnik in einer Programmwoche das Thema Rechtsradikalismus zum Schwerpunkt machen. "Das Verteilen unserer Respekt!-CD reicht nicht. Auf rund 60 Sendeplätzen werden wir uns intensiv diesem Thema widmen - in Beiträgen, Features, Musikspecials und Talks. Gleichzeitig werden wir im Internet unter  www.sputnik.de/respekt ein großes Programm begleitendes Angebot mit Rat, Hilfe und zusätzlichen Infos schaffen", so Eric Markuse der Sputnik-Programmchef.

Alle Infos gibt’s unter www.sputnik.de/respekt.

MDR SPUTNIK

Neu bei Kulturfalter

Ein neuer Service bereichert ab sofort Kulturfalter.de. Durch eine Kooperation mit dem Radiosender MDR Sputnik, im Rahmen unseres Relaunches, können sie nun  über Kulturfalter.de das Radioprogramm von MDR Sputnik hören.

FETTES BROT BEI MDR SPUTNIK

Ein besonders ´fettes´ Brot-Konzert

Der Uniriese in Leipzig – hier sollte am Dienstag, den 3. Juni, in 120 Metern luftiger Höhe das Konzert von Fettes Brot stattfinden. Doch Petrus machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung, indem er Unwetter ankündigte. Nun also: Risiko oder Sicherheit? Soll´n sie´s wirklich machen oder lassen sie´s lieber sein? Jein! Das Konzert zwar in Leipzig abgesagt, aber keinesfalls vollkommen gestrichen, wurde es mal eben zu seinem Ursprung ins Sputnik-Studio nach Halle zurückverlegt. Kurz nach 21 Uhr ging es los, eben nicht da draußen, sondern drinnen, in gefühlten 50 Grad Zimmertemperatur. Drei schwule Mädchen auf der Bühne, inklusive Band, begeisterten mit Songs über Bettinas und Emanuelas. Titel des neuen Albums standen auf dem Programm, genauso wie Klassiker. Wer allerdings auf den Hit der ersten Stunde wartete, wurde enttäuscht. Nach all den Jahren heißt es nun nicht mehr: Nordisch by Nature. Aber König Boris, Doc Renz und Björn Beton vergessen deshalb natürlich nicht ihre Ursprünge. Sie sind, was sie sind: drei Jungs aus dem Norden, aus dem schönen Hamburg, eben Hamburg Calling. Sie fahr´n die Elbe runter und das, wo sie doch an der Saale waren, lobten die Leipziger und Hallenser, die nun die Elite des Landes darstellten, da sie es geschafft hatten, die begehrten Karten bei Sputnik mit Fragen zum Musikprogramm zu ergattern, die in etwa so schwer waren wie ein Führerscheintest.

Fettes Brot beim Studio Konzert bei MDR SPUTNIK
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Das Studio kochte, in Halle brach ein Erdbeben aus. Nach mehr als einer Stunde hatten sich Hemden von Hell- auf Dunkelgrau verfärbt, sämtliche Handtücher waren nass, die Temperatur sprengte Saunarekorde. Großes Jubeln von 120 begeisterten Applaudierenden schallte durch das kleine Sputnikstudio, die Krach machten, wie vergleichsweise sonst ca. 1000 Konzertbesucher. Der Shuttlebus nach Leipzig fuhr wieder ab, zehn bis zwanzig hartnäckige Fans warteten noch ab. Und tatsächlich, das Warten lohnte sich: Die Brote ließen sich ca. 15 Minuten nach dem Konzert noch einmal blicken, nahmen sich Zeit für Autogramme, unterschrieben Poster, CD´s, T-Shirts und Bierflaschen, spaßten herum und ließen sich wacker mit jedem, der es wünschte, für´s Fotoalbum daheim ablichten. Die Unwetterwarnung hatte sich bestätigt: während drinnen die Luft zum Schneiden dick war und sich Körpergerüche der schwitzenden Fans und der Band nur schwer verflüchtigten, hatte es sich draußen mit Regen bereits abgekühlt. Und als Resümee bleibt nur noch: Was für ein fettes Brot-Konzert!

Vor Ort war Annett Preusche!

TAGESTIPP

Fredericos Kirschen

Ein beschauliches Tal in Nordspanien wird beherrscht von einem gigantischen Kraftwerk. Hier lebt Federico, der fest an das Kyoto Protokoll glaubt und seit 30 Jahren mit skurrilen Methoden gegen das Kaftwerk zu Felde zieht. Die Umweltkomödie "Fredericos Kirschen" kommt am 6.9. in der Reihe "Globale in Halle" im Lux Kino.

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